Carsharing

Das Auto als Auslaufmodell? Über Carsharing…


Eine App auf dem Smartphone starten. Das nächste Auto um die Ecke finden. Einsteigen und losfahren. So einfach funktioniert Carsharing. Reparaturen und andere lästige Verpflichtungen erledigen die Anbieter. Das ist praktisch und bequem. Wozu überhaupt noch ein eigenes Auto zulegen, wenn die Lücken in der Mobilität durch kurzfristige Mietverhältnisse gefüllt werden?

Das Auto verkörpert für die meisten Menschen viel mehr als ein Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu gelangen. Das Auto ist Ausdruck für Freiheit, Unabhängigkeit, Individualität und nicht zuletzt auch ein Statussymbol.

Doch die Dinge ändern sich und bei jungen Leute nimmt das eigene Auto erst hinter dem Smartphone und Reisen seinen Platz in Sachen Wichtigkeit ein. Carsharing greift diesen Trend auf und spricht genau diese stark wachsende Zielgruppe an.

CARSHARING:  ALTERNATIVE ZUM EIGENEN AUTO?

Die Verlockungen des Carsharing liegen auf der Hand: Nie mehr Versicherung zahlen, nie mehr den Wagen in die Werkstatt bringen oder Winterreifen aufziehen. Doch wann rechnet sich das Umsatteln aufs Mietauto eigentlich?

Laut Wirtschaftswoche sparen Wenigfahrer, die lediglich bis zu 10.000 Kilometer jährlich fahren und daher lieber das Auto mieten fast 700 Euro pro Jahr gegenüber Autobesitzern. Die Ersparnis funktioniert, aber eben nur für Wenigfahrer. Ab 15.000 Kilometer sieht es schon anders aus. Die Kosten für Miete und Carsharing übersteigen die Betriebskosten eines eigenen PKWs. Und wer einen eigenen Wagen hat, der macht schon schnell zusätzliche Trips, wie der Campingurlaub oder spontane Touren an die Küste. Dies spricht natürlich für ein eigenes Auto.

MENSCHEN AUF DEM LAND HABEN DAS NACHSEHEN

Was haben Dorfbewohner von Carsharing? Eher wenig. So dürfen die Wagen in der Regel die Stadtgrenze, teilweise bestimmte Stadtviertel, nicht überschreiten. Landbewohner kommen also gar nicht in den Genuss der Vorzüge des Carsharing. Rechnerisch empfiehlt sich für Pendler in diesen Regionen weiterhin ein eigenes Auto – auch wenn sie weniger als 15.000 Kilometern fahren.

Landbewohner haben oft das Nachsehen beim Carsharing.

EINE INTERESSANTE ENTWICKLUNG IN ZAHLEN

Mittlerweile gibt es in 600 Städten in Deutschland ein Carsharing-Angebot. Das ist ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Zahlen sind das über 17.000 Fahrzeuge für 1,7 Millionen Teilnehmer bei insgesamt 150 Anbietern. Insbesondere die Möglichkeit die Fahrzeuge überall abstellen zu können macht Carsharing attraktiv.

So attraktiv, dass über 450.000 neue Kunden innerhalb eines Jahres dazugekommen sind. FRIDAY richtet sich genau an diese smarten Fahrer, die ihr Auto so unkompliziert versichern wollen, wie sie ein Auto mieten können. Per Smartphone und zu fairen, transparenten Preisen.

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