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Bei Nebel Auto fahren: Sicht, Licht und Abstand

Siehst du morgens Nebel über Felden oder Dörfern, kann das sehr romantisch sein. Fährst du dabei aber gerade Auto, und deine Sicht auf die Straße und den Verkehr verschlechtert sich drastisch, greift die harte Wirklichkeit. Und die sollte dich vor allem an drei Dinge erinnern: Licht an, runter vom Gas und genügend Abstand zum Auto vor dir.

Ob bei Nebel auf der Landstraße, der Autobahn oder innerorts. Bitte orientiere dich dabei nicht an den Rückleuchten des vorausfahrenden Autos, da kannst du dich beim Abstand halten schnell vertun. Welches Licht du ab welcher Sicht bei Nebel einschaltest – ob Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte oder Abblendlicht -, haben wir dir kurz zusammengefasst. Und auch: Wie du den Abstand zum Auto vor dir bei Nebel berechnest und einhältst.

Nebel kommt oft plötzlich – und das ist auch das Tückische. Dann musst du schnell reagieren. Besser, du weißt, wie du dich bei schlechter Sicht und Nebel verhältst. Denn Auffahrunfälle passieren in genau solchen Situationen. 

Als Autofahrer im Nebel: schlechte Sicht

Vielleicht kennst du das als Autofahrer: Du fährst auf der Autobahn und gerätst plötzlich in dicken Nebel. Die roten Lichter des Autos vor dir sind schwächer zu sehen. Deine Sicht ist schlecht, umfasst weniger als 50 Meter. Das kann schon etwas unangenehm sein. Ob bei Nebel oder Regen: Grundsätzlich musst du deine Geschwindigkeit deiner Sichtweite anpassen. Also bei Nebel und schlechter Sicht: Licht an – Tempo runter und den Abstand zum Autofahrer vor dir prüfen.

Bei Nebel Auto fahren: das richtige Licht anschalten und Tempo runter. Deine Sicht in Metern ist entscheidend. Und bei Nebel lieber besonders vorsichtig fahren, mit genügend Abstand zum Auto vor dir.

Bei Nebel: Abblendlicht, Nebelschlussleuchte, Nebelscheinwerfer oder Fernlicht?

Nebel kommt oft plötzlich. Da solltest du als Autofahrer ohne zu überlegen wissen, was zu tun ist. Dazu gehört auch, welches Licht du ab welcher Sichtweite einschaltest – oder lieber nicht, um sicher weiter zu fahren. 

Abblendlicht: für eingeschränkte Sicht tagsüber und natürlich bei Dunkelheit

Schalte bei Nebel frühzeitig dein Abblendlicht ein, auch tagsüber schon, wenn die Sicht schlechter ist. Das gilt übrigens generell und ist sogar Pflicht, sonst könntest du im Falle eines Unfalls Mitschuld haben und deine Autoversicherung übernimmt nur einen Teil ihrer sonstigen Leistungen. 

Nebelschlussleuchte: bei Sicht unter 50 m

Die Nebelschlussleuchte kommt einem schnell in den Sinn, wenn Nebel auftritt. Allerdings dient sie nur als Warnlicht. Du darfst sie erst bei weniger als 50 Meter Sicht und bei einer maximalen Geschwindigkeit von 50 km/h einschalten. Wegen ihrer hohen Leuchtkraft. Bei nicht korrekter Anwendung der Nebelschlussleuchte kann man dir übrigens ein Bußgeld aufbrummen. 

Nebelscheinwerfer: bei Sicht unter 70, 100 und 150 je nach Ort

Moderne Autos verfügen oft über Nebelscheinwerfer. Du darfst sie immer bei Nebel, aber auch bei Schnee oder starkem Regen einschalten. Besonders empfehlenswert bei einer Sicht von weniger als 150 Meter.

Autobahn

Sicht unter 150 Meter

Landstraße

Sicht unter 100-200 Meter

Ortschaft

Sicht unter 70 Meter

Fernlicht: bei Nebel ausschalten

Fernlicht bleibt bei Nebel besser ausgeschaltet, denn damit siehst du schlechter. Das liegt daran, dass die feinen Wassertröpfchen des Nebels bei Fernlicht stärker reflektieren. 

Als Autofahrer deine Lichter kennen

Wenn du unsicher bist, wie du die Nebelschlussleuchte oder die Nebelscheinwerfer oder das Fernlicht in deinem Auto einschaltest, schau lieber bei nächster Gelegenheit in die Bedienungsanleitung. Damit du beim nächsten Nebel zuverlässig das richtige Licht für deine Sicht einschaltest.

Bei Nebel fahren: Sicht 50m – Höchstgeschwindigkeit 50 km/h

Für deine Geschwindigkeit bei Nebel gilt: Du musst deine Maximalgeschwindigkeit deiner Sichtweite anpassen. Beträgt die Sichtweite etwa weniger als 50 Meter, so darfst du höchstens 50 km/h fahren. Auch auf Autobahnen. Das ist auch gut so, falls es neben dem Nebel auch noch zu einem Wildwechsel kommt, den du wegen der schlechteren Sicht übersiehst und einen Wildunfall baust.

Ein Wildunfall passiert meistens im Herbst und Frühjahr.

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Nebel: Abstand zum Vordermann

Deine Sicht bei Nebel sollte nicht nur über deine Geschwindigkeit entscheiden, sondern auch über den Abstand zum Auto vor dir. Da du bei Nebel eine schlechtere Sicht hast, solltest du deinen Sicherheitsabstand vergrößern. 

Viele Autofahrer schließen bei Nebel hingegen dichter auf, um sich an den Schlussleuchten des vorausfahrenden Autos zu orientieren. Das kann aber verstärkt zu Auffahrunfällen führen, denn deine schlechtere Sicht lässt dich auch den Abstand schlechter einschätzen, bei dem du im Notfall zum Stehen kommen sollst. 

Faustregel für Fahren bei Nebel

Erlaubt dir der Nebel auf der Straße um die 50 Meter Sicht, hältst du am besten um die 50 Meter Abstand zum vorausfahrenden Auto ein. Faustregel: Mindestabstand gleich Geschwindigkeit.

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Wann tritt meist Nebel auf?

Nebel tritt meist am Abend oder in der Nacht auf oder eben im Herbst, weil die kältere Luft die Feuchtigkeit nicht mehr speichern kann und abgibt. Per Definition sprechen wir von Nebel, wenn deine Sicht unter einen Kilometer reicht. Das Tückische ist, dass Nebel ganz plötzlich deine Sicht verschlechtert. Deshalb: Tempo runter, mehr Abstand halten – und immer wieder deine Sicht prüfen.

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