Roadtrip: Campen mit Kindern

Unberührte Natur, nur mit Feuerstelle und WC-Häuschen – oder lieber die Riesen-Anlage mit Freizeitangeboten: Campingplätze gibt es für jeden Geschmack. Wie dein Urlaub mit Kindern wird, hängt auch davon ab, wie du übernachtest: ob im Zelt, Wohnmobil, VW-Bulli oder Chalet auf dem Platz. Wer eine erste Orientierung benötigt, und das Campen erst einmal ausprobieren möchte, mietet am besten seinen Camper-Van. Aber was gibt es mit Kindern zu beachten? Und welche Campingplätze kommen je nach Alter überhaupt in Frage? FRIDAY gibt dir eine kurze Einführung.

Der ADAC-Campingführer versammelt in seinem jährlich überarbeiteten Buch mehr als 5.000 getestete Campingplätze in Europa, die für Kinder und Wohnmobile gut geeignet sind. Camping kann dabei alles bedeuten: von purem Naturerlebnis bis zum Luxusurlaub. Deshalb hängen die Antworten auf viele deiner Fragen natürlich von deinen persönlichen Vorlieben und Vorstellungen ab. Zwei grundsätzliche Fragen sind jedoch: Welches Fahrzeug nutzt du am besten und wo willst du übernachten? Hier setzen wir mal direkt an.

Wohnmobile mieten – gerne kinderfreundlich

Mit mehr als zwei Kindern werden der VW-Bulli oder seine Nachfolger schnell zu eng. Sie taugen zwar auch fürs Alltagsleben, sind günstiger in Unterhalt oder bei der Miete – aber genügend Platz ist letztlich entscheidend fürs Wohlbefinden von allen. Damit sind nicht nur mehr Stauraum oder mehr Bewegungsfreiheit gemeint, sondern auch der Komfort bei den Betten.

Hier empfiehlt sich bei Reisen mit Kindern folgendes: Bei Wohnmobilen mit der platzsparenden Betten-Variante, wenn Betten tagsüber eingeklappt oder zum Tisch umgebaut werden, sollten Eltern noch am Tisch sitzen können, während die Kinder schon schlafen. Grundsätzlich bleibt natürlich zu berücksichtigen, dass das tägliche Auf- und Umbauen Arbeit bedeutet. Wer sich das lieber sparen möchte, sollte auf eine größere Kategorie Wohnmobil ausweichen.

Wichtig ist, dass für jede Person in deinem Van oder Wohnmobil ein Sitzplatz mit Anschnallplatz vorhanden ist. Sitzplätze mit Beckengurt funktionieren nicht mit allen Kindersitzen. Und wenn das Kind in der Sitzschale auf den Beifahrersitz kommt, muss der Airbag abschaltbar sein. Ältere Wohnmobile haben manchmal zu wenig Anschnallplätze. Im Bett liegen darf niemand.

Van oder Wohnmobil mieten?

Als Anfänger, der noch probiert, wieviel Spaß denn nun wirklich in so einem Camper-Roadtrip mit der Familie steckt, ist die Idee, einen Camper-Van zu mieten, die richtige Entscheidung. Reserviere am besten ein halbes Jahr im Voraus. Denn Last-Minute-Angebote gibt es in der Regel nicht. Behalte drei Punkte im Hinterkopf, wenn du ein Wohnmobil oder einen Van mietest:

  • Kilometerpauschale: Rechne aus, wie weit du auf deinem Roadtrip fahren willst – bei langen Strecken lohnt oft der höhere Mietpreis für deinen Van gegenüber der Kilometerpauschale mit Nachzahlung bei Überschreitung der Grenze.
  • Klimaanlage: Du willst im Sommer nach Spanien? Und dort auf den Campingplatz? Dann sollte auch die Wohnzelle über eine Klimaanlage verfügen.
  • gemietete Ausstattung: Selbst Geschirr, Handtücher, Bettwäsche mitbringen ist kein Problem, wenn ihr in Deutschland startet. Reist du vor dem Mieten allerdings über eine längere Strecke an, solltest du die Ausstattung lieber direkt mitmieten.

Die Wahl deines Campingplatzes: für Eltern mit Kleinkindern

Mittagsschlaf, Nachtruhe, Eltern, die mal ausspannen müssen – Lunapark oder nahegelegene Disko stören hier. Viel Grün und eingehaltene Ruhezeiten sorgen für dich als Vater oder Mutter mit den Jüngsten für die nötige Erholung. Die beste Zeit fürs Campen ist hier sicherlich noch außerhalb der Schulferien – dann ist es preisgünstiger und weniger voll auf dem Campingplatz.

Da du deine kleineren Kinder lieber im Auge behältst, vielleicht sogar gemütlich vom Stuhl vor dem Van aus, solltest du auf die Position deines Stellplatzes achten. Ein guter Überblick über den Campingplatz, ein abgetrennter Kleinkinder-Bereich, evtl. noch mit Elternbistro nebenan, bieten hier optimale Bedingungen.

Welcher Campingplatz für Eltern mit Schulkindern

Der Campingplatz für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sollte so eingerichtet sein, dass deine Kinder sich gut frei bewegen können und Sportmöglichkeiten wie Fußball, Volleyball oder Basketball nutzen können. Ein Spielplatz als Treffpunkt ist ebenfalls gut.

Zusätzlichen Familienspaß bietet ein Schwimmbad – am besten überwacht von einem Bademeister. Und für den gesunden Mix aus Campingplatz-Aktivitäten und sonstigen Abenteuern sind umliegende Ausflugsziele mit alten Burgen, Freizeitparks oder sonstigen Sehenswürdigkeiten in der Nähe eine willkommene Abwechslung.

Camping mit den Großen: Tipps für Familien mit Teenagern

Harmonie wird hier sehnlichst erwünscht – der eigene Treffpunkt auf dem Campingplatz für die jungen Heranwachsenden ist hier Gold wert. Coole Aktivitäten wie Klettern, Segel- oder Surfkurse oder Canyoning tragen zum Erlebniswert erheblich bei. Auch heißt es jetzt: Kinderclub ade, guten Abend Disco. Eine Spielhalle auf dem Campingplatz mit Flipper & Co. bietet dabei ebenso mehr Freizeitvergnügen und entspannte Familienatmosphäre als schlechte Laune daheim am Smartphone.

Auch die direkte Umgebung des Campingplatzes sollte für Teens etwas zu bieten haben: Shoppen, Strand oder Kultur sind hier angesagt.

Viele Eltern schätzen die Freiheit, per Wohnmobil zu reisen als die beste Art unterwegs zu sein und zu übernachten – jede Nacht woanders oder drei Wochen auf dem Lieblingscampingplatz. So ein rollendes Zuhause bietet ein ganz anderes Lebensgefühl. Was denkst du?

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