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Freitag, der 13. – eine Film-Reihe, ein Aberglaube, ein Unglückstag?

Paraskavedekatriaphobie – kannst du das aussprechen? Gut. Weißt du auch, was es bedeutet? Erraten: die irrationale Furcht vor einem Freitag, dem 13. Wer unter Paraskavedekatriaphobie leidet, kommt zum Beispiel am Freitag, dem 13. aus Angst vor üblen Schicksalsschlägen nicht aus dem Bett. Der volkswirtschaftliche Schaden von übervorsichtigen Menschen am Freitag, dem 13. geht dabei in die Millionenhöhe. Woher kommt das nur? Wenn du das jetzt nicht weißt, macht nix. Wenn du mehr über diesen angeblichen Unglückstag wissen willst, prima – wir erzählen dir mehr...

Manch einer kennt vielleicht nur den Horrorklassiker „Freitag, der 13.“ – einen Slasher-Schocker aus den 80er-Jahren, in denen der durchgedrehte Jason Voorhees in seiner meme-tauglichen Hockeymaske mit der Machete seine unrühmliche Jagd auf Teenager beginnt. Neben Halloween gehört „Freitag der 13.“ zu den Klassikern der ersten Welle von Slasher-Filmen aus den USA – und bildet mit 11 Fortsetzungen die längste Reihe von allen Horror-Movies.

Kurz und knackig: Freitag der 13. ist ein Unglückstag? Reiner Aberglaube! Die Unfallstatistiken sprechen andere Worte. Der volkswirtschaftliche Schaden jedoch ist traurige Realität.

Freitag der 13. – auch bekannt als Unglückstag

Für andere, zarter besaitete Gemüter ist Freitag der 13. eher der vielzitierte Unglückstag, an dem einem alles, aber auch alles passieren kann. Hauptsache: es hat einen üblen Ausgang – oder bringt einfach richtiges Unglück. Doch woher stammt dieser tiefsitzende Volksglaube? Wieso gilt gerade Freitag der 13. als rabenschwarzer Unglückstag? Ihr werdet es sogleich erfahren...

Freitag der 13. – Ansätze aus der Geschichte

Es gibt viele Ansätze, den irrationalen Aberglauben an Freitag, den 13. zu erklären. So wurde Jesus im Neuen Testament an einem Freitag ans Kreuz geschlagen, so heißt es. Jeder Katholik kennt wohl den Karfreitag. 

Häufig muss für eine Erklärung auch der schwarze Freitag herhalten, und das obwohl der bekannte Börsenkrach 1929 bereits an einem Donnerstag begann – Freitag wurde es nur aufgrund der Zeitverschiebung.

Erfinder vom Freitag der 13.: Thomas W. Lawson

Als eigentlicher Erfinder dieses Freitags, der 13. gilt jedoch Thomas W. Lawson – dessen 1907 erschienenes Buch mit dem Titel „Friday the 13th“ über die Börse wurde in 6 Sprachen übersetzt, auch ins Deutsche. 

Freitag, der 13. als Unglückstag – Verbreitung über Filme

Der 1916 im Kino laufende Film „Freitag der 13.“ von Richard Oswald trug weiter zur Verbreitung bei. Denn im Film starben die Familienmitglieder stets am Freitag, dem 13. Und auch die oben genannte Horror-Reihe zu „Freitag der 13“ machte diesen Unglückstage noch populärer. Wie gesagt – der Film ist, trotz seiner ersten miesen Besprechungen, Kult. Nicht nur unter Fans des Horror-Genres.

Freitag, der 13. ein frei erfundener Unglückstag

Darüber hinaus haben die Medien die Mär von Freitag dem 13. als Unglückstag weiter unter die Leute gebracht. Indem sie ihn zum Beispiel mit der fast gescheiterte Apollo-13-Mission in Verbindung brachten oder auf den Börsencrash abzielten. Bei Licht betrachtet muss jedoch gesagt werden: der Unglückstag, dieser legendäre Freitag, der 13. ist frei erfunden. Und der ungebrochene Aberglaube an Freitag, den 13. bringt leider eine Menge Schaden.

Freitag der 13. – volkswirtschaftlicher Schaden

Eine amerikanische Studie schätzt in 2003 den volkswirtschaftlichen Schaden auf fast 1 Milliarde Dollar. Durch furchtsame Bürger, die in Millionenhöhe an diesem vermeintlichen Unglückstag, dem Freitag, keine Geschäfte tätigen, nicht in ein Flugzeug steigen oder gleich ganz im Bett bleiben. Und das an jedem Freitag, den 13. Dabei gibt es Freitag, den 13. mindestens 1 mal im Jahr – und in miesen Jahren sogar drei Mal.

Andere Länder, andere Zahlen, andere Freitage

Die Tatsache, dass in spanischsprachigen Ländern sowie Griechenland die Dienstage, die auf einen 13. fallen oder in Italien die Freitage, die auf den 17. fallen, die populären Unglückstage sind, sollte alle Furchtsamen skeptisch machen. Ebenso wie in China die Zahl Vier Angst und Schrecken verbreitet – wegen der Aussprache von vier, die dem Wort „Tod“ ähnelt. Schließlich sollte sich das Schicksal schon auf einen Tag festlegen – wenn es denn fähig ist, überhaupt einen Tag auszusuchen. Was meinst du?

Klartext: das sagt die Statistik zum Freitag, dem 13.

Lassen wir Zahlen sprechen, sagt die Statistik: Der Freitag, der 13. ist ein ganz normaler Tag für die Unfallstatistik. Kein besonderer Unglückstag. Zwar gibt es am Freitag generell mehr gemeldete Schäden, der ADAC führt diese jedoch auf Pendler und Kurzurlauber zurück. Da ist also einfach mehr los auf der Straße. 

Im Vergleich zu anderen Freitagen sinken die Unfallzahlen an einem Freitag, dem 13. sogar. Der Grund: vermutlich liegt das daran, dass die Menschen gerade an einem Freitag als gefürchtetem Unglückstag mehr als vorsichtig sind – und der Aberglaube tatsächlich einmal Gutes bewirkt: nämlich weniger Unfälle.

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Bei FRIDAY arbeiten Entwickler, Coder, UX-Designer und Scrum Master zusammen mit Aktuaren und Schadensexperten. Wir investieren Zeit und Energie, um FRIDAY gemeinsam nach vorn zu bringen. Dabei lassen wir uns aber nie die Chance entgehen, unsere Erfolge laut zu feiern.

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