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Richtig lüften: gegen Schimmel, für Gesundheit

Lüften ist ein Thema: Es begegnet uns bei Mietwohnungen, bei Streitigkeiten mit dem Vermieter, bei Schimmel, bei Fenstern, beim Raumklima und wenn’s um die Gesundheit geht. Lüften ist also kein kleines Thema und betrifft viele unserer Lebensbereiche. Fürs „richtig lüften“ brauchst du nur ein paar Regeln zu beachten: Fenster weit öffnen, am besten Durchzug. Im Winter öfter lüften und dafür kürzer – im Sommer morgens und abends und dafür länger. Lüften ist auch wichtig, um Schimmel vorzubeugen. So tust du mit richtigem Lüften in vielerlei Hinsicht auch etwas für deine Gesundheit. Also: Fenster auf!

Feuchtigkeit in der Luft gibt’s immer – durchs Außenklima, wenn du die Fenster öffnest, durch Menschen und Tiere, die sich im Wohnraum aufhalten, durchs Duschen, Baden und Kochen mit entstehendem Wasserdampf. Richtig Lüften hilft, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren – auf ein gesundes Maß. Und durch richtiges Lüften tauscht du regelmäßig den Sauerstoff im Wohnraum aus. All das kommt deinem Wohnklima, deiner Gesundheit und der Vermeidung von Schimmel zugute.

Lüften, und zwar richtig lüften: Fenster auf für ein gesundes Raumklima

Das Klima eines Raumes bestimmt auch unser Wohlfühlen und ein gesundes Zuhause. Hier gilt: je mehr Menschen und Tiere sich im Raum aufhalten, desto höher steigen Luftfeuchtigkeit sowie Temperatur und der Sauerstoffgehalt sinkt. Lüften ist deine Möglichkeit, das Raumklima wieder in gesunde Balance zu bringen. Das beugt auch die Bildung von Schimmel vor.

Richtig Lüften bringt Luftfeuchtigkeit auf gesundes Mittelmaß

Wenn die Luftfeuchtigkeit in Räumen zwischen 40 und 60% liegt, ist es optimal. Denn dann befindet sich die Feuchtigkeit in der Luft auf Mittelmaß. Zu feucht ist nicht gut, zu trocken – etwa durch trockene Heizungsluft – auch nicht. Das Wohlfühlklima liegt im Mittelbereich. Ein Messgerät für Temperatur und Luftfeuchtigkeit gibt es schon für ein paar Euro. Dann kannst du schnell kontrollieren, was das Lüften gebracht hat. Oder ob’s mal wieder Zeit ist, für ein paar Minuten gezielt alle Fenster zu öffnen.

Wie richtig lüften? Fenster weit auf, nicht kippen, Durchzug am besten

Willst du richtig lüften, verbrauchten Sauerstoff ersetzen, die Luftfeuchtigkeit regulieren: Öffne die Fenster. Aber auch hier gibt's richtig und falsch: am besten öffnest du die Fenster ganz weit, denn mit Fenster in Kippstellung funktioniert das Lüften nicht besonders effektiv. Am allerbesten: Öffne immer gegenüberliegende Fenster gleichzeitig, dann zirkuliert die Luft, verbrauchte Luft wird ausgetauscht, Feuchtigkeit in der Luft ausgeglichen.

Wie geht richtig lüften? Jahreszeit entscheidend

Allerdings musst du dafür die Jahreszeit beachten. Sie entscheidet, wie lange und wie oft du fürs richtige Lüften die Fenster öffnen und geöffnet lassen solltest – für ein gesundes Raumklima und gegen Schimmel.

Lüften? Klar! Willst du richtig lüften, beachte bitte ein paar Punkte: Fenster ganz weit auf, lange und oft genug je nach Jahreszeit – und am besten für Durchzug sorgen. Für effektiven Sauerstoff-Austausch und gegen Bildung von Schimmel.

Richtig lüften im Winter: öfter, kürzer, effektiver

Im Winter oder Herbst ist es draußen kühler und auch trockener als drinnen. Damit dein Lüften nicht die Wohnung komplett auskühlt: Öffne lieber mehrmals am Tag für eine kürzere Zeit die Fenster. Die allgemeine Empfehlung: 3-5 x täglich lüften, für jeweils 5-10 Minuten. Das ist das sogenannte Stoßlüften. Auch hier empfiehlt es sich, gegenüberliegende Fenster zu öffnen, damit die Luft optimal zirkulieren kann: verbrauchte Luft raus, trockene Winterluft rein.

Vielleicht kannst du das Lüften auch zur Routine machen:

  • 1 x morgens nach dem Aufstehen lüften
  • 1 x gegen Nachmittag lüften
  • 1 x Lüften vor dem Schlafengehen

Dann hast du schon einmal für 3 x Lüften gesorgt.

Richtig lüften im Sommer – länger und weniger

Im Sommer hast du beim Lüften das gegenteilige Problem zum Winter: draußen ist es spätestens gegen Mittag schwül-warm. Sorge deshalb am besten auch hier für Durchzug, aber beachte die Tageszeiten: am effektivsten ist Lüften im Sommer früh morgens und abends vor dem Schlafengehen. Dann ist auch die Außenluft trockener, 25 Minuten lüften jeweils sollten es schon sein.

Lüften gegen Schimmel: am liebsten Fenster auf Durchzug

Es gibt Räume, die neigen eher zu Bildung von Schimmel als andere, weil dort die Luftfeuchtigkeit in der Regel höher ist. Zu diesen Räumen zählen das Bad, das Schlafzimmer und der Keller. Am besten lüftest du hier besonders sorgfältig, öfters sowie regelmäßig und nutzt auch ein Messgerät zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit. 

Schimmel sieht nicht schön aus und ist gesundheitsschädlich. Insofern solltest du darauf achten, dass Schimmel gar nicht erst entsteht und entfernst ihn, wo er entsteht. Lüften ist ein wichtiger Faktor gegen Bildung von Schimmel. Denn der Schimmelpilz bevorzugt ein feucht-warmes Raumklima.

Schimmel – ein Fall für die Hausratversicherung?

Schimmel kann sich durch falsches Lüften, aber auch durch austretendes Wasser an Mobiliar & Co bilden – wie durch ein kaputtes Rohr in der Wand oder zum Beispiel ein undichtes Dach. Nimmt dein Hausrat durch Schimmel Schaden, kommt die Hausratversicherung unter bestimmten Umständen dafür auf. Hast du den Schaden aber durch falsches Lüften verursacht, kann sich eine Hausratversicherung auch querstellen. Denn grundsätzlich bist du verpflichtet, ausreichend zu lüften. Manche Versicherungen schließen auch Schäden durch Schimmel komplett aus.

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