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Streusalz? In der Regel verboten – das sind die Alternativen

Du schaust morgens raus: alles weiß, Glitzern auf den Wegen – es ist kalt und hat gefroren. Schön anzusehen – aber glatte Wege bedeuten auch Rutschgefahr. Bei diesem Anblick greifen viele schnell zum Streusalz. Das wirkt zwar schnell, ist aber vielerorts verboten – wegen seiner Umweltschädlichkeit. Es gibt aber umweltfreundlichere Alternativen, die ebenso gut ihren Zweck erfüllen. Ob für den Gehweg vor dem Haus oder auf dem Parkplatz. Deswegen stellt FRIDAY dir deine Möglichkeiten und Alternativen für Streusalz hier einmal vor.

Streusalz hat sich irgendwie eingebürgert als das Mittel gegen glatte Wege. Dabei darf es de facto nur sehr eingeschränkt oder nur in extremen Situationen eingesetzt werden. Der Grund: Streusalz ist definitiv umweltschädlich. Da Kontrollen eher rar sind, kommt Streusalz aber trotz Geldstrafen immer noch zur Anwendung, weil es eben eine schnelle und einfache Wirkung hat. Doch unsere Umwelt sollte uns viel mehr wert sein. Und andere Streumittel sind auch verfügbar.

Warum ist Streusalz umweltschädlich?

Streusalz hat einen nachweislich schädlichen Einfluss auf sehr viele Organismen: auf Pflanzen, Wasser, Tiere. Deswegen ist der Einsatz von Streusalz auch nicht erlaubt oder nur in Extremsituationen. Pflanzen „verbrennen“ durch Berührung mit dem Streusalz, was vor allem am Rand von Straßen und Wegen durch Spritzwasser der Fall ist. Bäume können durch Verwendung von Streusalz nicht genügend Wasser aufnehmen. Und Tiere werden krank oder ziehen sich Entzündungen in den Pfoten zu, wenn sie über gestreute Flächen laufen. Alles in allem zu viele Gründe gegen Streusalz.

Streusalz: private Nutzung in der Regel verboten, nur in Ausnahmefällen erlaubt

Streusalz ist übrigens bei privater Verwendung in der Regel verboten. Der Einsatz von Streusalz ist nur in Extremsituationen erlaubt wie bei Eisregen oder auf gefährlichen Stellen.

Alternativen zu Streusalz

Neben Streusalz bieten sich vor allem folgende Alternativen als Streumittel an, die oft verwendet werden: Splitt oder Kies, Streusand, mineralische stumpfe Streumittel oder umweltfreundliches Granulat. Ein Nachteil: Diese Streumittel musst du wieder aufkehren, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben. Der Vorteil dieses Nachteils: Du kannst diese Streumittel wiederverwenden.

Verwende die erlaubten umweltfreundlichen Streumittel und verwende sie nach Aufkehren wieder. Für doppelten Umweltschutz. Denn Streusalz ist verboten und keine umweltfreundliche Wahl.

Wie wirken umweltfreundliche Streumittel zum Streusalz

Während das Streusalz das Eis schmelzen lässt, arbeiten die Alternativen wie Sand, Granulat oder Splitt anders. Sie machen den Weg begehbar, das Eis selbst schmilzt nicht. Dadurch verlieren diese Streumittel bei viel Schnee auch wieder an Wirkung. Das solltest du beachten, denn sonst könnte dir eine Pflichtverletzung vorgeworfen werden.

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Alternative zu Streusalz: Sand als Streumittel

Sand wird als Streumittel mittlerweile recht häufig verwendet. Du kannst ihn nach Einsatz wiederverwenden oder auf ein Beet im Garten streuen. 

Alternative zu Streusalz: Kies und Splitt als Streumittel

Bei Kies und Splitt als Streumittel gilt: je gröber und kantiger, desto besser bei Eisbildung, denn dann schauen vielleicht noch Teile raus und sorgen für gefahrloses Gehen auf den Wegen. Wenn es getaut hat: Zügig zusammenkehren, denn ohne Eis und Schnee werden sie zur Rutschgefahr für Radfahrer und Passanten, bewirken also das Gegenteil. Auch Kies und Splitt lassen sich fürs nächste Jahr lagern.

Pflicht zum Winterdienst – die rechtliche Seite

Haus- und Wohnungseigentümer müssen Gehwege von Schnee und Eis befreien. Sie sind für die Sicherheit von Passanten und Radfahrer verantwortlich. Es gilt eine sogenannte Räum- oder Streupflicht, für die klare Regelung wie etwa Uhrzeiten gelten. Sehr oft liegt der von den Gemeinden vorgegebene Zeitraum, in denen die Wege gefahrlos zu passieren sind zwischen 7 und 20 Uhr. Bußgeld und Schadenersatz drohen, wird diese Pflicht nicht erfüllt.

Tipps zum Winterdienst ohne Streusalz

Es geht auch ohne Streusalz, aber ein paar Tipps sind dennoch hilfreich, damit die Arbeit nicht zu schwer wird und alternative Streumittel gut greifen:

  1. Bei Schneefall ist schnelle Räumung gefragt, denn festgetrampelter Schnee lässt sich schwerer räumen.
  2. Verwende bei Pulverschnee einen Besen.
  3. Schneeschaufeln aus Kunststoff oder Alu sind leichter, aber nicht so langlebig wie Holz oder Stahl. Schau mal, was besser zu dir passt.
  4. Haben sich schon Eisplatten auf den Wegen gebildet, hilft nur Aufhacken.

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