Welche ist die richtige Dachbox für dich? FRIDAY hilft dir bei der Entscheidung.

Aktualisiert am: 13. September 2023

Endlich – es geht ab in den Urlaub! Koffer und Taschen gepackt, Bodyboards, Roller und Spielzeug bereitgestellt – jetzt nur noch einladen und dann los. Wenn das mal immer so einfach wäre. Da wird nicht selten gedrückt, dreimal wieder aus und neu eingeladen, noch eine Tasche im Fußraum verstaut und nur mit viel sanfter Gewalt die Heckklappe des Kombis geschlossen. Wer einen Kleinwagen, eine Limousine oder Sportwagen fährt, hat eventuell von vorneherein Gepäck-Beschränkungen. Eine Dachbox kann in solchen Fällen die Lösung sein. Das haben sich auch viele Hersteller gedacht – und den Markt mit zahlreichen Angeboten gefüllt. Und in schöner Unübersichtlichkeit und zum Leidwesen der Kunden. FRIDAY hilft dir dabei, herauszufinden, welche Dachbox für dich die richtige ist.

Das solltest du auf jeden Fall wissen

  • Überblick behalten: Die Auswahl an Dachboxen ist riesig, mit den richtigen Entscheidungshilfen behältst du den Überblick.
  • Aufs Gewicht achten: Fährst du mit einer Dachbox, musst du Dachlast und Gesamtgewicht beachten.
  • Sicherheit geht vor: Eine sorgfältige Montage und umsichtige Fahrweise sorgen für mehr Sicherheit.
  • Kosten und Alternativen: Qualität hat bei Hartschalenboxen ihren Preis, Dachbox mieten bzw. faltbare Boxen bieten sich als Alternativen an.

Ob viel Gepäck oder sperriges Sport-Equipment – die dafür nötigen Dachboxen gibt es in vielen erdenklichen Größen und Längen, dir bleibt die Qual der Wahl. Ein paar Entscheidungshilfen liefert dein Auto allerdings selbst, denn nicht jede Dachbox passt zu jedem Auto: maximales Gewicht, maximale Zuladung und Befestigungsmöglichkeiten sind hier entscheidend, damit du auch mit viel Equipment sicher ankommst.

Um es dir einfacher zu machen, empfehlen wir dir die „Ausschluss-Methode“, denn fallen erst einmal ein paar Modelle weg, geht die finale Entscheidung etwas leichter von der Hand.

Dachbox-Entscheidungshilfe von FRIDAY:

  • Träger-Check: Du brauchst Grundträger, um die Box quer über dem Dach sicher zu befestigen. Hier ist entscheidend, ob dein Auto eine Reling, Regenrinne, Aufnahmepunkte, T-Nut oder gar nichts an Befestigungsmöglichkeiten aufweisen kann, denn die Box deiner Wahl muss mit dem Trägersystem kompatibel sein oder ggfs. bei fehlendem Trägersystem im Türrahmen montiert werden können.
  • Volumen-Maximum: Wichtig ist, dass die Dachbox nicht die zulässige Dachlast für dein Auto überschreitet. Die zulässige Dachlast findest du in der Bedienungsanleitung deines Autos. Bitte beachte, dass mit „Dachlast“ das Gesamtgewicht von Dachträger, Box und Gepäck in der Box gemeint ist – nicht nur die Box.
  • Höhe & Länge: Deine Dachbox sollte den Kofferraum nicht blockieren, das gibt dir eine erste Richtlinie für die maximale Länge. Die weiteren Richtlinien schreibt dir die Straßenverkehrsordnung § 22 vor, um die maximale Länge und Höhe der Box für dein Auto zu berechnen.
  • Qualität: Du hast wenig davon, wenn nach einigen Touren Wasser in die Box läuft oder die Box nicht mehr richtig schließt. Achte daher auf Qualität. Verlässliche Hinweise geben dir hier Qualitätssiegel oder eine TÜV-Plakette.
  • Schloss: Sicherheit ist wichtig bei einer Dachbox. Und selbst bei Kleidungsstücken wäre es sehr lästig, wenn diese unterwegs geklaut würden. Daher ist eine abschließbare Box empfehlenswert.

Dachbox mieten oder kaufen?

Qualität hat ihren Preis – das gilt auch bei Hartschalen-Dachboxen fürs Auto. Wenn du dafür nicht ein paar hundert Euro ausgeben magst, eine faltbare Box für dich nicht in Frage kommt oder du keinen Stauraum hast für eine solch große Box, dann macht es Sinn, wenn du dir im Bedarfsfall einfach eine Dachbox mietest. Bist du allerdings mehrmals pro Jahr mit viel Gepäck wie Sportgeräten auf Reisen oder hast eine große Familie, dann rechnet sich der Kauf mit hoher Wahrscheinlichkeit. Rechne es einfach durch!

Sicherheit – auch bei der Dachbox entscheidend

Eine Dachbox hat schon Gewicht, zusammen mit Fahrtgeschwindigkeit kann sich eine Box zu einem gefährlichen Geschoss entwickeln – für dich und andere Verkehrsteilnehmer. Daher sind eine sichere Montage und die Berücksichtigung einiger Regeln wichtig.

  • Pass auf bei Vollbremsungen und Kurven.
  • Beachte das zulässige Gesamtgewicht deines Autos – bitte unterscheide davon das zulässige Gewicht der Dachlast –, es umfasst das Auto, Passagiere, Dachbox und Gepäck. Wie viel Gesamtgewicht für dein Auto zulässig ist, steht in deinem Fahrzeugschein.
  • Achte bitte auf eine sorgfältige Montage der Dachbox gemäß Anleitung, am besten mit jemanden zusammen, damit alles fest sitzt.

Mit Dachbox 130 km/h fahren, warum?

Auch wenn es keine vorgeschriebene Maximalgeschwindigkeit gibt, so sind hier 130km/h empfehlenswert: Wegen der Sicherheit, der Lautstärke und des erhöhten Spritverbrauchs. Eventuell sehen auch die Hersteller der Boxen Geschwindigkeitsbeschränkung vor. Mit einer Dachbox zu fahren, ist laut, je höher die Geschwindigkeit desto lauter. Zudem verbrauchst du aufgrund des höheren Gewichts auch mehr Sprit, das können schon 2-3 Liter auf 100 km sein.

Normale Dachbox, Faltbox oder Spezialbox?

Fährst du mit Surfbrettern oder deiner Golfausrüstung, macht eine spezielle Box, die auf dein Sport-Equipment zugeschnitten ist und es auch während der Fahrt schützt, Sinn. Auch bei einer Fahrt mit dem Auto in den Skiurlaub ist eine solche Box sinnvoll, denn hier sind spezielle Befestigungen und Fächer eingearbeitet. Eine Alternative zu den klassischen Hartschalen-Boxen sind die faltbaren Dachboxen mit dem Vorteil, kostengünstiger zu sein und nicht viel Stauraum zu benötigen. Allerdings sind sie – selbst wenn sie abschließbar sind – natürlich gewaltsam zu öffnen. Dein Gepäck ist also nicht 100 % sicher.

Alles in allem sagen wir also: Daumen hoch für die Dachbox – sie liefert eine tolle Möglichkeit, viel Gepäck relativ problemlos und sicher zu befördern. Gerade wenn es um Sport-Equipment geht, sind sie praktisch unschlagbar – und unschlagbar praktisch. Ja, sie haben ihren Preis und bringen Einschränkungen mit sich – aber wenn du die Vorteile genießen willst, kannst du diese gut und gern in Kauf nehmen.

Bei FRIDAY arbeiten Entwickler, Coder, UX-Designer und Scrum Master zusammen mit Aktuaren und Schadensexperten. Wir investieren Zeit und Energie, um FRIDAY gemeinsam nach vorn zu bringen. Dabei lassen wir uns aber nie die Chance entgehen, unsere Erfolge laut zu feiern.

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