Sicher und richtig packen für Ferien und Reisezeit

Reisezeit und ab in die Ferien, Koffer einladen und schon geht’s los. Halt! Ein Koffer steht noch vergessen oben in der Wohnung, ach ja, die kleine Tasche muss auch noch rein. Und was ist eigentlich mit dem Bodyboard und dem Spiele-Rucksack? Ach, ja: Wenn Packen einfach einfach wäre. Bei deiner Packliste solltest du auch immer auf Sicherheit achten. Denn: Das Motto „alles rein, was geht, egal wie“ kann sogar gefährlich werden. Wir sagen dir warum – und zeigen, wie du die 5 häufigsten Fehler beim Packen deines Autos vermeidest, bevor es auf Tour geht.

Fehler 1: Gesamtgewicht des Autos überschreiten

Ein überladenes Auto ist keine Kleinigkeit, denn Bremsfähigkeit und Steuerung leiden. Darüber hinaus kannst du auch zur Kasse gebeten werden, wenn dich eine Kontrolle mit einem überladenen Auto erwartet. Entscheidend ist das zulässige Gesamtgewicht deines Autos, das sich aus Leergewicht und Zuladung zusammensetzt. Daher wiege am besten dein Gepäck sowie eventuell die Dachlast und rechne die Mitfahrer dazu. Das zulässige Gesamtgewicht findest du im Fahrzeugschein oder in der Betriebsableitung verzeichnet.

FRIDAY-Tipp: Willst du das Gesamtgewicht berechnen, so behalte im Hinterkopf: Das Leergewicht umfasst seit 2004 in der StVZO auch den Fahrer mit symbolischen 75 kg, Verbandskasten und Ersatzräder, also alles, was zur Pflichtausstattung gehört. Auch eine Tankladung mit 90 % Tankfüllung ist hier schon eingerechnet. Wieviel Gewicht per Zuladung möglich ist, kannst, kannst du grob dieser Formel berechnen: Gesamtgewicht minus Leergewicht. Beide Gewichtsangaben stehen im Fahrzeugschein. Allerdings erhöht Zusatzausstattung – wie z. B. deine Klimaanlage oder deine Infotainment-Anlage – das Leergewicht. Von den Pi mal Daumen 500 Kg Zuladung, bleiben dann manchmal nur noch rund 300 kg – und reisen dann noch 3 Personen mit durchschnittlichen 75 kg mit, bleiben nur noch 75 kg für die Koffer. Nicht selten geht es mit zuviel Gepäck auf die Urlaubsreise – und ein Bußgeld von 140 Euro und 1 Punkt in Flensburg winken. Absolute Sicherheit, ob dein vollgepackter Wagen unter dem zulässigen Gesamtgewicht bleibt, gibt dir nur die öffentliche Waage, z. B. bei einer Prüforganisation wie dem TÜV

Fehler 2: Den Kombi bis unters Dach vollpacken

Neben einer eingeschränkten Sicht, ist eine solche Vorgehensweise gefährlich für Mitreisende, da Gepäckstücke ins Rutschen kommen können. Auch wenn du Gepäck bis unters Dach klemmst, so dass alles Halt hat, bietet das keine ausreichende Sicherheit. Richtgrenze sollte eher die Oberkante der Rücksitze sein. Hast du mehr Gepäck, bietet sich als Lösung ein stabiles Gepäcknetz an oder eine Dachbox. Welche für dich in Frage kommt, kannst du mithilfe unseres Ratgeberbeitrags zum Thema Dachboxen herausfinden.  

Fehler 3: Kleinteile verstauen, wo es gerade passt

Bei einer Bremsung fliegen oft ungesicherte Kleinteile nach vorne. Bei einem Aufprall vervielfachen sie ihre Kräfte und können so zu einem gefährlichen Geschoss werden – bei 50 km/h etwa mit ihrem 50-fachen Gewicht. Ein 300 g leichtes Smartphone fliegt dann quasi mit einem Gewicht von 15kg. Aua!

Fehler 4: Schwere Gepäckstücke nach oben

Nachdem wir wissen, dass selbst ein Smartphone zum gefährlichen Geschoss werden kann, versteht sich von selbst, dass du schwere Gepäckstücke lieber ganz nach unten im Kofferraum verstaust. Am besten direkt an die Rückenlehne, dicht an der Rückbank.

Fehler 5: Reifendruck nicht prüfen

Auf deinen Reifen lastet das ganze Gewicht. Der Reifendruck sollte deshalb nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein, sonst verschlechtern sich Bodenhaftung und Bremsweg. Ein voll beladenes Auto benötigt einen höheren Luftdruck im Reifen. Deinen idealenReifenfülldruck, je nach Beladung, findest du in der Bedienungsanleitung deines Autos, im Rahmen der Fahrertür oder im Tankdeckel vermerkt. Einfach vor deiner Fahrt prüfen und anpassen.  

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