Jährliche Fahrleistung berechnen: mit FRIDAY

Laut Kraftfahrt-Bundesamt fuhr ein in Deutschland zugelassener Pkw im Jahr 2018 durchschnittlich 13.727 Kilometer. Das ist einmal von Mitte Deutschland bis Mitte Afrika und zurück – anders gesagt: einmal auf dem Landweg von uns durch ganz Russland nach Japan. Manche fahren noch mehr Kilometer, andere etwas weniger, aber Fakt ist: über die Höhe deines Versicherungsbeitrags entscheidet maßgeblich die jährliche Fahrleistung, also wie viele Kilometer du im Jahr gefahren bist. Wie du diese jährliche Fahrleistung berechnest, zeigen wir dir hier. Und auch wie du dabei sparen kannst, um zum Beispiel mehr Geld für spannende Reisen auszugeben.

Wer weniger Kilometer im Jahr fährt, spart Geld bei der Versicherung, denn das Schadenrisiko ist natürlich geringer. Deshalb berechnen die Autoversicherungen deinen Beitrag nach bestimmten Kilometerstaffeln, je nachdem, ob du nur 6.000 Kilometer, mehr als 30.000 Kilometer oder um die 15.000 Kilometer im Jahr fährst.

Versicherungen, die exakt nach Kilometer abrechnen

Bei manchen Versicherungen wird sogar exakt nach Kilometer abgerechnet wie bei FRIDAY Zahl-pro-Kilometer. Bei einem solchen Abrechnungsmodell richtet sich dein Beitrag nach den tatsächlich gefahrenen Kilometern. Den Kilometerstand teilst du der Versicherung am Ende des Jahres entweder mit - wie bei FRIDAY - oder er wird automatisch erfasst. Genauso wie beim Strom zahlst du nur, was du tatsächlich „verbrauchst“, also an Kilometern  verfährst. Hinzu kommt ein Basis- oder Grundbetrag. Als Autoversicherung für Wenigfahrer ist ein solches Modell natürlich besonders interessant.

Regelmäßige Fahrten machen den Löwenanteil aus

Um deinen Versicherungsbeitrag aber erst einmal für dich zu berechnen, brauchst eine relativ genaue Angabe, wie viele Kilometer du überhaupt pro Jahr fährst. Die meisten Autofahrten sind regelmäßige Strecken, sie machen den Großteil deiner jährlichen Fahrleistung und damit auch der Kilometer aus. Dazu zählen: Fahrten zur Arbeit und zurück, Jahres-Urlaube sowie Wochenend-Fahrten zu Ausflügen, Besuchen, Kurztrips oder zum Sport. Je nachdem kommen hier schon viele tausend Kilometer zu den Pendelfahrten dazu.

Jährliche Fahrleistung berechnen: Kilometer zusammenzählen

Du willst jetzt deine jährliche Fahrleistung für die Versicherung berechnen: Kein Problem, das ist einfach.

  1. Rechne zuerst die Kilometer, die du täglich etwa wegen der Arbeit zurücklegst zusammen.
  2. Nimm diese Kilometer mit deinen Arbeitstagen pro Jahr mal.
  3. Füge deine üblichen Wochenfahrten in Kilometer hinzu
  4. Addiere die Kilometer für Urlaubsfahrten pro Jahr. 

Eine Beispielrechnung

Nehmen wir mal an, du fährst jeden Tag 10 Kilometer zur Arbeit und 10 Kilometer wieder zurück, das tust du an 5 Tagen pro Woche. Von den 365 Tagen im Jahr musst du Samstag, Sonntage, Feiertage und Urlaubstage abziehen. Das sind etwa im Jahr 104 Samstage und Sonntage sowie 9-13 Feiertage – abhängig vom Bundesland – sowie ca. 20 - 30 Tage Urlaub. Der Einfachheit halber gehen wir mal vom Gesamt-Minimalsatz von 133 Tagen aus. Die 133 Tage ziehen wir von den 365 Tagen ab, es bleiben: 232 Tage. 232 Tagen nehmen wir mit den fahrenden Kilometern mal, also 232 x 20 = 4.640 Kilometer pro Jahr. Rechne noch die Fahrten in den Urlaub hinzu sowie großzügig ein paar Freizeitfahrten am Wochenende und du hast deine jährliche Fahrleistung.

Jährliche Fahrleistung online berechnen: für Pendelfahrten zum Job

Mit einem einfachen Rechner kannst du deine Jahreskilometer online berechnen. Gib hier deine Kilometer bis zur Arbeit an, wie viele Tage du diese Kilometer fährst sowie deine Urlaubstage pro Jahr. Und schon erhältst du die Gesamtkilometer, die du als Pendler schon einmal brauchst. Vergiss aber nicht, dass du für Jahreskilometer für deine Versicherung auch noch die privaten Fahrten am Wochenende, zum Einkaufen oder in den Urlaub addieren musst. 

Fährst du beispielsweise einmal im Jahr nach Frankreich oder Italien in den Urlaub musst du je nach Heimatort locker zwischen 2.000 und 3.000 Kilometer nur für die Fahrt in den Sommerurlaub rechnen.

Jahreskilometer berechnen: lieber großzügig kalkulieren

Wenn du für die Berechnung deines Versicherungsbeitrags deine Fahrleistung angeben möchtest, so berechne deine Kilometer, die du ungefähr fahren wirst, lieber großzügig nach oben. Der Grund: Wenn deine Versicherung einen Schaden regulieren soll, musst du in der Regel den Tachostand deines Autos angeben. Zeigt der jetzt deutlich mehr Kilometer als Tachostand plus die jährliche Fahrleistung, kann dir die Versicherung ihre Leistung verweigern oder kürzen.

Jahreskilometer berechnen kann aufwändiger sein. Einfacher ist eine Kfz-Versicherung, die nach gefahrenen Kilometer abrechnet.

Jährliche Fahrleistung an Kilometer deutlich überschritten: Probleme mit der Versicherung?

Grundsätzlich solltest du für den vollen Versicherungsschutz deine Kilometer anpassen, wenn sich deine Fahrleistung pro Jahr ändert. Das kann ja auch schnell passieren – durch einen neuen Job, der weitere Pendelfahrten notwendig macht. Oder weil die Familie günstiger mit dem Auto in den Urlaub fährt statt mit dem Flieger. Da kommen dann schnell ein paar tausend Kilometer pro Jahr mehr auf den Tacho. Eine solche Änderung musst du dann deiner Versicherung mitteilen, denn auch dein Beitrag orientiert sich ja an den angegebenen und gefahrenen Kilometern.

Fahrleistung und tatsächlich gefahrene Kilometer abgleichen: unser Tipp

Sollte es dir aber doch einmal durchgehen, deine veränderte Fahrleistung bei der Autoversicherung entsprechend anzupassen, so kannst du dies auch nach ein paar Monaten noch problemlos tun. 

Unser Tipp: Hab ein Auge auf den Tacho und lege zum Beispiel immer einen Tacho-Check beim Wechsel der Autoreifen ein, sofern du nach dem Sommerreifen-Winterreifen-Konzept fährst. Dann hast du nämlich 2 x im Jahr den Tacho gecheckt und kannst gefahrene Kilometer und angegebene Fahrleistung sicher abgleichen. Solltest du übrigens weniger Kilometer fahren als angegeben, zahlst du ja auch der Versicherung zu viel an Beiträgen – und das muss ja nun wirklich nicht sein.

Vergiss Kilometer zählen und jährliche Fahrleistung: mit FRIDAY Zahl-pro-Kilometer

Hast du keine Lust oder Zeit, den Tacho im Blick zu halten, so nutz doch einfach eine Autoversicherung wie FRIDAY Zahl-pro-Kilometer. Da schaust du nur 1 x im Jahr auf den Tacho, übermittelst den Stand, kriegst Geld zurück oder zahlst nach. Der Versicherungsschutz ist jederzeit gewährleistet. 

Wie FRIDAY Original-Versicherung ist unsere Zahl-pro-Kilometer-Versicherung monatlich kündbar. Schau unter FRIDAY Autoversicherung einfach, was besser zu dir passt.

Jährliche Fahrleistung grob schätzen nach Fahrtyp: Gelegenheitsfahrer, Vielfahrer oder was dazwischen

Wenn du die Kilometer pro Jahr nicht ganz so genau berechnen kannst, willst oder noch nicht weißt, was in diesem Jahr auf dich zukommt, können wir dir mit ein paar Durchschnittswerten aushelfen:

  • Typ „Gelegenheitsfahrer“: Nutzt du dein Auto nur zum Einkaufen oder für Ausflüge, rechne mit einer Jahreskilometerzahl von ca. 6.000 Kilometer.
  • Typ „Pendler“: Fährst du täglich zur Arbeit und zurück, kannst du grob 12.000 Kilometer im Jahr dafür ansetzen.
  • Typ „Allrounder“: Brauchst du dein Auto zum Pendeln, für Ausflüge und Urlaube, gehe von 20.000 Kilometer pro Jahr aus.
  • Typ „Vielfahrer“: Bist du regelmäßig viel auf den Straßen dieser Welt unterwegs, solltest du mit mind. 30.000 Kilometern rechnen.

Für was du dich auch entscheidest, Bescheid zu wissen über deine jährlich gefahrenen Kilometer ist in jedem Fall gut. Denn damit hast du eine möglichst genaue Angabe, was dich dein Auto an Versicherung pro Jahr kostet. Und du kannst auch verschiedene Versicherungstarife besser vergleichen. Gerne helfen wir dir mit Infos weiter, wenn du deine Autoversicherung wechseln willst.

Bei FRIDAY arbeiten Entwickler, Coder, UX-Designer und Scrum Master zusammen mit Aktuaren und Schadensexperten. Wir investieren Zeit und Energie, um FRIDAY gemeinsam nach vorn zu bringen. Dabei lassen wir uns aber nie die Chance entgehen, unsere Erfolge laut zu feiern.

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