Sparsam fahren: 10 Tipps rund ums Autofahren

Von Köln nach Frankfurt in 14 Minuten, nach Hamburg in 30 Minuten und von Berlin nach Hamburg in 20 Min – die Energie dafür kommt nicht aus einem Kraftstoff wie Diesel oder Benzin, sondern aus der Sonne. Über Solarpanele, die auf den Röhren montiert sind, in denen du in einer Kapsel mit bis zu1.125 km/hauf einem Luftkissen quer durch Deutschland reist. So sieht sie aus: deine Reise im Hyperloop, dem innovativen Rohrpost-Tunnel-Transportsystem der Firma SpaceX des Visionärs Elon Musk. Seit dem Jahre 2017 gibt es unter dem Titel „Vision for Europe“9 Konzepte für Teststrecken in Mittel- und Westeuropa. Ob es zur Realisierung dieser Vision kommt, gilt nach wie vor als ungeklärt. Bis es so weit ist, werden wir jedenfalls noch viel Auto fahren – und dabei Energie oder besser Kraftstoff sparen wollen. Denn sparsam fahren bedeutet bares Geld. FRIDAY gibt dir fürs Autofahren Tipps, die effektiv dein Budget schonen.

Das solltest du auf jeden Fall wissen

  • Dein Fahrstil entscheidet: Den Benzinverbrauch hast du zum großen Teil selbst in der Hand. Benzinsparend fahren, Umwelt schonen:
  • FRIDAY gibt dir 10 Tipps für sparsames Fahren mit auf den Weg: von der richtigen Geschwindigkeit über den optimalen Reifendruck und mehr.

Zuerst die guten Nachrichten für deinen Geldbeutel: Der ADAC meint, das meiste Benzin sparst du durch deine eigene Fahrweise. Du hast es also selbst in der Hand. 10 Tipps für sparsames Fahren - los geht´s:

Luftwiderstand minimal halten

Alles, was über die schlanke Form deiner Karosserie hinaussteht,  sorgt für zusätzliche Luftwirbel – und damit für erhöhten Sprit-Verbrauch. Du hast die Dachbox vom Urlaub noch montiert, obwohl du sie nicht mehr brauchst? Dein Mehrverbrauch schlägt beim leeren Dachträger für deine Fahrräder bei 100 km/h mit ca. 10 % zu Buche. Fahren deine 3 Fahrräder unnötigerweise mit zum Ausflug, liegt der Mehrverbrauch schon bei 40 %. Ähnlich sieht es beim Heckträger aus – oder bei unnötigem Gepäck: Hier liegt großes Potenzial Kraftstoff sparend auf der Straße zu sein.

Vorausschauend fahren

Besonders viel Kraftstoff verbraucht das Anfahren und Beschleunigen. Wenn du etwa mit ausreichendem Abstand fährst, kannst du Temposchwankungen ausgleichen, indem du einfach vom Gas gehst. Ein modernder Motor verbraucht dann keinen Sprit mehr – und bremst dich ab. Siehst du also in der Ferne eine rote Ampel, gehst du einfach rechtzeitig vom Gas. Springt die Ampel auf Grün, kannst du vielleicht sogar noch aus dem Fahren heraus wieder losfahren.

Reifendruck kontrollieren

Ein zu niedriger Reifendruck verringert deine Verkehrssicherheit und erhöht den Verschleiß. Zudem steigt auch dein Kraftstoffverbrauch. Durch den erhöhten Rollwiderstand verbrauchst du schon bei 0,2 Bar Druck zu wenig ungefähr ein Prozent mehr Benzin. Eine regelmäßige Reifendruck-Kontrolle beim Tankstopp ist somit angeraten. Ein leicht erhöhter Reifendruck – also der Sollwert für deine Maximalbeladung – hingegen schraubt deinen Verbrauch herunter und hilft dir Kraftstoff zu sparen. Den richtigen Reifendruck findest du in der Bedienungsanleitung, innen auf deiner Tür oder im Tankdeckel.

Niedertourig fahren

 Zwischen 1.500 und 2.500 Umdrehungen pro Minute verbrauchen moderne Motoren am wenigsten Sprit. Pi mal Daumen heißt das: Ab 30 km/h kannst du in den dritten Gang schalten. Ab 40 km/h in den vierten – und ab 50 km/h sogar in den fünften.

Je höher dein Gang, desto niedriger ist in der Regel dein Benzinverbrauch. Beim Herunterschalten lässt du dir hingegen Zeit bis kurz vor die Ruckelgrenze für benzinsparendes Fahren. Am besten arbeitet dein Motor unter hoher Last und niedriger Drehzahl. Den ersten Gang benutzt du also nur zum Anrollen – deine gewünschte Geschwindigkeit fährst du in einem möglichst hohen Gang.

Zügig losfahren

Motor warmlaufen lassen, während du das Eis von der Frontscheibe kratzt oder beim Starten kräftig Gas geben – das ist heute nicht mehr nötig und zudem nicht mehr erlaubt. Natürlich arbeiten Motoren immer noch effizienter, wenn sie warm sind, doch Motoren von heute sind sofort einsatzbereit. Also heißt die Devise: Erst Sitz einstellen, Gurt anlegen, Navi einstellen – und dann Motor starten. So geht hier sparsam fahren.

Maximalgeschwindigkeit beachten

 Auf deutschen Autobahnen gelten vielerorts keine Tempo-Limits, beim sparsamen Fahren allerdings schon. Denn mit hohen Geschwindigkeiten wächst der Wind-Widerstand enorm – und treibt den Verbrauch in die Höhe. Zwischen 90 km/h und 120 km/h liegt der optimale Verbrauchswert. Anderes Beispiel: Reist du statt mit 160 km/h nur mit 130 km/h auf der Autobahn, senkst du deinen Kraftstoffverbrauch um satte 10 %.

Motor aus beim Stillstehen

 Moderne Autos verfügen über eine automatische Abschaltung des Motors vor der roten Ampel oder dem blockierten Bahnübergang. Aber auch für andere Fahrzeuge gilt: Wer den Motor nicht unnötig im Leerlauf bei Wartezeiten laufen lässt, spart Kraftstoff. Denn auch im Leerlauf verbraucht dein Motor zwischen 0,8 und 1,5 Liter in der Stunde.

Elektrische Helfer öfter mal ausstellen

Schön praktisch sind sie ja – die Sitzheizung, die Klimaanlage oder der zusätzliche Scheinwerfer. Aber sie verbrauchen auch Kraftstoff. Allein die Klimaanlage zieht zwischen 0,3 und 1,8 l auf 100 km im Stadtverkehr. Sitz- und Heckscheibenheizung liegen bei ca. 0,5 l/100 km mehr Sprit. Wenn du also deine kleinen Helfer gerade nicht benötigst – schick sie in die Pause.

Regelmäßige Werkstatt-Checks durchführen

Technik, die nicht optimal arbeitet, kann zu Mehrverbrauch führen. Ein nicht richtig eingestellter Motor, ein verstopfter Luftfilter, überfällige Zündkerzen – regelmäßige Besuche in der Werkstatt sorgen für eine Autofahrt mit optimalem Sprit-Verbrauch.

Optimale Strecke wählen

Navis können heute die ökonomischste Strecke anzeigen – und Kraftstoff sparen, indem etwa Steigungen vermieden werden. Bei deiner Urlaubsplanung eine möglichst freie Strecke ohne Stau zu suchen, hilft ebenfalls, weil Stop-and-Go mehr Sprit verbraucht als Durchfahren. Darüber hinaus steigt dein Kraftstoffverbrauch auf der extremen Kurzstrecke natürlich durch den kalten Motor an. Deshalb ist der unangefochtene Spitzenreiter beim benzinsparenden Fahren auch: öfter mal dein Auto stehenzulassen und zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Bahn zu fahren. Denn der Durchschnittsverbrauch auf den ersten wenigen hundert Metern liegt bei bis zu sagenhaften 30 Litern je 100 km.

Übrigens:Das Auto öfters mal stehen lassen, lohnt sich bei FRIDAY auch beim Versicherungsbetrag. Denn FRIDAY rechnet kilometergenau, mit dem Zahl-pro-Kilometer-Tarif.

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