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Wann ist Zeitumstellung? Ende der Sommerzeit – am 31. Oktober 2021

Von Sommerzeit auf Winterzeit – oder auf Normalzeit: Am 31. Oktober 2021 erfolgt erneut die Zeitumstellung. In dieser Nacht springen die Uhren von 3:00 Uhr zurück auf 2:00 Uhr. Diese Zeitumstellung bringt nicht nur zahlreiche Anforderungen für Wirtschaft, Verkehr und Industrie mit sich, sondern betrifft viele Menschen wie dich und mich. Denn die Zeitumstellung bringt oft die Chronobiologie durcheinander. Die Unfallstatistik für den Straßenverkehr steigt. Ein Grund: Nach der Zeitumstellung fällt die für den Wildwechsel relevante Dämmerung in den Berufsverkehr.

Am 31. Oktober ist es erneut soweit: die Zeitumstellung kommt – die Uhren werden von Sommerzeit auf Winterzeit gestellt. Die Winterzeit gilt übrigens als die Normalzeit: In der Nacht auf den 31. Oktober, vom Samstag auf den Sonntag, wird die Uhr um 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt.

Zeitumstellung: trotz Diskussion auch in 2021

Gegenüber dem Tag zuvor ist es bei gleichem Tagesbeginn früher hell – dafür aber abends früher dunkel. Obwohl die Diskussion um ein Ende der Zeitumstellung schon lange in Gang ist, wird auch 2021 die Zeitumstellung vollzogen. Und das, obwohl nach einer Befragung der DAK-Gesundheit fast ein Drittel der Deutschen Probleme mit der Zeitumstellung hatte – so ein Höchststand der letzten Jahre. 

Schlappheit, Müdigkeit, Schlafstörungen – diese Störungen geben 77 % bzw. 65 % der Teilnehmer an. Und mit solchen Symptomen haben dann auch Autofahrer zu kämpfen – zum Beispiel morgens oder abends im Berufsverkehr.

Autofahrer aufgepasst: Die Zeitumstellung am 31.Oktober führt auch zur erhöhten Unfallgefahr. Augen auf bei Wildwechsel, Mini-Jetlag und schlechter Witterung.

So reagiert dein Körper auf die Zeitumstellung

Nach einer Zeitumstellung steigt das Unfallrisiko signifikant, sagen Wissenschaftler. Die Ursache dafür: Dein Biorhythmus benötigt 1-2 Wochen für die Zeitumstellung. Die Zeitumstellung führt bei zahlreichen Menschen zu einem kleinen Jetlag – mit den üblichen Folgen. So sind Aufmerksamkeit und Konzentration schlechter und die Leistungsfähigkeit leidet. Das gilt natürlich auch für die Aufmerksamkeit als Verkehrsteilnehmer.

Zeitumstellung: schlechtere Sicht, Glätte auf den Straßen morgens

In Herbst und Winter treten natürlich weitere Umstände hinzu, die in die Unfallstatistik eingehen: so die schlechteren Sicht- ebenso wie die schlechteren Witterungsverhältnisse. Mehr Regen, Nebel oder Laub auf der Landstraße sowie glattere Straßen im Winter tragen ebenfalls zu mehr Unfällen im Winter bei – nicht nur die Umstellung der Uhr.

Wildwechsel und Zeitumstellung: das ist der Zusammenhang

Besonders nach der winterlichen Zeitumstellung gilt auch: Durch die Zeitumstellung fällt die Dämmerung nun mit dem morgendlichen Berufsverkehr zusammen – und das für mehrere Wochen. Die Gefahr von Wildunfällen wächst – besonders auf Landstraßen, die durch Feld- und Waldgebiete führen.

Beim Wildunfall gut zu wissen:

die FRIDAY Kfz-Kaskoversicherung deckt Unfälle mit Tieren ab – nicht nur bei Hirsch und Reh.

Zeitumstellung für andere: Landwirtschaft und Nachtdienste

Für die meisten von uns erfolgt die Zeitumstellung wohl eher im Schlaf. Für andere jedoch kommen mit der Zeitumstellung jede Menge Besonderheiten zu. Milchkühe benötigen ca. eine Woche, bis sie sich auf die neuen Melkzeiten eingestellt haben. Es heißt, besonders bei der Zeitumstellung im Herbst kannst du es am Morgen hören: auf den Höfen muhen die Kühe morgens laut ihren Protest heraus.

Wer in der Nacht Bereitschaftsdienst hat, kämpft ebenfalls mit der Zeitumstellung: der Dienst dauert eine Stunde länger – oder die Ruhezeit ist eine Stunde kürzer. Wegen gesetzlicher Vorgaben gibt es für die Nacht der Zeitumstellung einen extra Dienstplan – und das verursacht Kosten.

Zeitumstellung für den Verkehr: Kurioses & Co

Öffentliche Verkehrsmittel bekommen bei der Zeitumstellung auf die Winterzeit das Problem, dass die Stunde in der Nacht auf den 31. Oktober 2-fach existiert. Züge werden extra angehalten in einem Bahnhof, damit sie pünktlich ankommen. Wer drin sitzt, benötigt jedoch wegen der Zeitumstellung eine Stunde länger für die Reise. Und Züge, die zwischen 2.00 und 3.00 Uhr in der Nacht abfahren, müssen zweimal abfahren – wofür ein eigener Fahrplan benötigt wird; denn wenn der Zug eine identische Nummer erhält, gibt das Störungen in der Elektronik der Stellwerke.

Zeitumstellung in der IT

Manche Systeme nutzen die UTC-Zeit – die koordinierte Weltzeit als Systemzeit, andere nicht. Die unterschiedlichen Zeitstempel für Speichervorgänge führen zu zahlreichen Problemen – wie scheinbar doppelten Einträgen, mangelnde Chronologie oder System-Aufträgen, die irrtümlich doppelt ausgeführt werden.

Quo vadis Zeitumstellung: die Politik und die Pläne zur Zeitumstellung

Schon seit 2014 wird über die mögliche Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. Noch im März 2016 zeigt eine YouGov-Umfrage: 60 % der Befragten lehnten die Zeitumstellung ab – in 2018 waren es in einer repräsentativen Umfrage der DAK 73 % der Teilnehmer, die gegen die Zeitumstellung waren.

Kein einheitliches Meinungsbild gibt es jedoch bislang aus der Wirtschaft zur Zeitumstellung: Mehr als 1.300 Unternehmen stimmten in 2019 jeweils zu gleichen Teilen von 38 % für Winterzeit oder Sommerzeit auf Dauer. Eine Folge der anhaltenden Diskussionen: Auch in 2021 gilt die Zeitumstellung weiter.

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