Logbucheintrag 06

Aktualisiert am: 3. März 2023

Hallo, mein Name ist Sascha und ich bin einer von 4 Product Ownern bei FRIDAY.
Als Jenny und Lukas den Vorschlag mit dem Bulli vorgestellt und nach Interessenten gefragt haben, war ich sofort begeistert. Vor allem, weil ich ein ausgeprägtes Faible für große Autos habe. Groß aber nicht im Sinne der Motorisierung - man findet mich auf der Autobahn eher auf der rechten Spur. Sondern groß im Sinne des Platzangebotes. Ein Auto in dem man jede Menge Gepäck mit nehmen UND darin übernachten kann? Perfekt! Und 54 PS sind auch gerade so ausreichend für die rechte Spur.

Ich habe mich relativ spät erst in den Terminkalender für die Bulli-Reservierungen eingetragen und hatte daher nur einen Slot von Freitag Mittag bis Samstag Nachmittag. Zu wenig Zeit um Campingplätze anzufahren und es "Urlaub" zu nennen. Also blieb nur: raus aus Berlin, an einen See und Wildcampen. Ziel war ein kleines Gewässer, dass wir bereits kannten: das Fenn (oder sagt man DIE Fenn?) in Damsdorf bei Kloster Lehnin. Freunde wohnen dort ganz in der Nähe, also ist man auch ohne Campingplatz oder im Falle einer Panne gut versorgt.

Außerdem haben wir auch geangelt. Das natürlich nicht "wild" sondern mit allen Kärtchen und Scheinen die man dafür so braucht. Zum Glück werden die Angelberechtigungen in Kloster Lehnin auch an einer Tankstelle verkauft, was sich gut mit unserer Ankunftszeit um 19 Uhr vertragen hat.

Angeln betreibe ich nicht als "Sport" mit großer Ambition nach höher, schneller, weiter sondern einzig und allein als gute Ausrede den ganzen Tag in der Natur zu sitzen, Kaffee zu trinken und nur stumm aufs Wasser zu gucken. Während ich das schreibe, tu ich auch genau das - nur diesmal nicht in Brandenburg sondern in Mittelschweden. Als Brandenburger ist das genau die Besiedlungsdichte, die ich brauche, damit es sich wirklich ruhig anfühlt.

Und genau so wie jetzt hat in Damsdorf natürlich auch kein Fisch angebissen. Gott sei Dank, sonst wäre das noch in Arbeit ausgeartet (Und die Fische freut es sicher auch).

Die Nacht war dann sehr kurz, denn die eine Decke, die ich eingepackt hatte, habe ich natürlich an meine Freundin abgetreten. Pünktlich zum Sonnenaufgang um 6 Uhr hatten wir die Tiefsttemperaturen (12° C) erreicht und ich die Nase voll: Zurück nach Berlin und erstmal zu VW, um den Grund für die defekten Scheibenwischer zu finden...

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