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Wie funktioniert ein Hybrid-Auto?

Eine Kombi aus Verbrennungsmotor und Elektromotor – das ist das Prinzip vom Hybrid-Auto. Gegenüber dem reinen Elektroauto hat der Hybrid kein Reichweitenproblem – denn der Verbrennungsmotor sorgt für die Langstrecken. Aber es gibt noch mehr Interessantes zum Thema Hybrid oder dem noch beliebteren Plug-in-Hybrid, der auch zusätzlich per Stromkabel geladen wird. Nicht nur, dass die Bundesregierung elektrifizierte Fahrzeuge wie den Hybrid bis 2025 fördert...

Plug-in-Hybrid-Autos werden heute immer beliebter: Sie können gegenüber dem reinen Hybrid-Auto zusätzlich an die Steckdose. Das Hybrid-Auto hingegen lädt die zusätzliche Batterie ausschließlich durch Rekuperation beim Bremsen oder Bewegungsenergie beim Rollen auf. Aber wie funktioniert das eigentlich, so ein Hybrid-Antrieb. Schauen wir uns den Hybrid-Antrieb einmal im Überblick an – verständlich auch für den Laien.

Prinzip Hybrid: so funktioniert es

Hybrid-Autos werden neben dem Verbrennungsmotor zusätzlich von einem Elektromotor angetrieben. Mit der reinen elektrischen Energie kommt jedoch ein Hybrid-Auto nur wenige Kilometer weit – bei niedriger Geschwindigkeit. Bei stärkeren Beschleunigungen unterstützt der Elektromotor den Verbrennungsmotor – bis hin zum Abschalten des Verbrenners. Ein Hybrid-Auto besitzt also zwei Motoren.

Der Vorteil eines Hybrid-Autos zeigt sich besonders im Stadtverkehr – denn hier wird viel gebremst. Diese Energie wird über einen Generator in einer Hochvolt-Batterie gespeichert. So geht die durch das Bremsen erzeugte Energie nicht verloren – wie beim Verbrennungsmotor.

Verbrennungsmotor kombiniert mit Elektromotor – das ist das Prinzip Hybrid. Bis 2025 gibt es die Innovationsprämie vom Staat – für elektrifizierte Fahrzeuge.

Im Vorteil: das Hybrid-Auto

Durch die Kombination von zwei Motoren werden sowohl der Verbrauch an Kraftstoff als auch die CO2-Emission verringert. Ein Steuersystem regelt dabei, zu welchem Zeitpunkt du mit welchem Antrieb fährst. So wird automatisch die sparsamste Kombi aus beiden Motoren ausgewählt – dem Verbrennungsmotor und dem Elektromotor.

Den Antrieb eines Hybrid-Autos gibt es in 3 Versionen:

  1. Paralleler Hybrid: Beide Motoren bewegen dein Auto gleichzeitig.
  2. Serieller Hybrid: Während deiner Fahrt mit deinem Hybrid arbeitet immer nur ein Motor. Fährst du per Elektromotor wird der Akku jedoch durch den aktiven Verbrenner aufgeladen.
  3. Leistungsverzweigter Hybrid: Besonders Toyota nutzt diese Technologie für Hybridautos – hierbei arbeiten zwei elektrische Antriebssysteme neben dem Verbrennungsmotor. Der Verbrennungsmotor arbeitet dadurch auf Dauer mit effizienten Drehzahlen und das fast unabhängig vom aktuellen Energiebedarf.

Weitere Unterscheidungen: die Varianten des Hybrid-Autos

Wie hoch ist der Anteil an elektrischer Leistung? Nach diesem Kriterium werden Hybrid-Autos weiter unterschieden. Es existieren:

  • Vollhybrid: Ein Vollhybrid fährt zum Beispiel im vollen Stadtverkehr auch rein elektrisch. Bei schnellem Beschleunigen schaltet der Verbrennermotor zu.
  • Range Extender: Größtenteils elektrisch fährt ein Auto mit einem Range Extender. Wenn die Reichweite nicht ausreicht, schaltet der Verbrennermotor zu. Abstriche müssen hier bei der Motorleistung gemacht werden.
  • Plug-in-Hybrid: Hier kann die Batterie zusätzlich per Stromkabel aufgeladen werden.
  • Mildhybrid: Der unterstützende Elektromotor ist besonders während des Anfahrens sowie auf kurzen Strecken aktiv – jedoch nicht im Alleingang. Für größere Distanzen wird der Verbrennungsmotor genutzt.
  • Micro-Hybrid: Bei diesem Hybrid-Antrieb wird die elektrische Energie ausschließlich durch Bremsen aufgeladen – das reine Fahren lädt nicht die Batterie.

Unterschiede zum Plug-in-Hybrid: zusätzliche Ladung per Steckdose

Der augenfälligste Unterschied Hybrid vs. Plug-in-Hybrid im Fahreralltag: Neben der vorhandenen Aufladung der Batterie über den Fahrbetrieb kann der Plug-in-Hybrid mit einem Stecker am Stromnetz aufgeladen werden.

Der Plug-in-Hybrid besitzt deshalb oft eine größere Batterie, die mehr Kapazität bietet. Der Vorteil ist: Du fährst kurze Strecken mit E-Antrieb – und kannst trotzdem ohne Probleme lange Strecken zurücklegen, dank des Verbrennungsmotors. Ohne erzwungene Pause.

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Förderung Elektroautos – gilt auch für Hybrid-Antrieb

Auch der Hybrid-Antrieb wird Stand 2021 – wie auch das Elektroauto – vom Staat gefördert im Rahmen der „Förderung von Elektroautos“. Denn die Anschaffungskosten liegen in der Regel höher als beim Verbrennungsmotor. Die sogenannte Innovationsprämie mit verdoppeltem Umweltbonus für elektrifizierte Autos gilt noch bis 2025. Auch eine Förderung einer Wallbox ist möglich.

Weitere Vorteile des Plug-in-Hybrid: sparsamer Verbrauch, zuverlässiges Fahren

Der kräftige Plug-in-Hybrid kann durch Rekuperation beim Bremsen viel Energie einsammeln – und das macht sich bemerkbar. Indem er – bei genügend geladener Batterie – immer den effizienteren Antrieb nutzt, fährst du sparsamer. Und das bei gleicher Zuverlässigkeit wie bei einem reinen Verbrennungsmotor.

Nachteile des Plug-in-Hybrid: mehr Energieverbrauch bei der Herstellung & mehr Gewicht

Die Technik im Plug-in-Hybrid ist komplex – die Herstellung eines solchen Hybrid-Autos verschlingt demnach mehr Energie. Für die Umweltbilanz eines Autos muss diese Energie natürlich mit in Betracht gezogen werden.

Darüber hinaus bringt ein Plug-in-Hybrid mehr Gewicht auf die Waage als ein Verbrenner. Und das Laden der Batterie des Plug-in-Hybrid gilt für manche Verbraucher als umständlich. Gegenüber einem reinen Elektroauto musst du außerdem mit höheren Wartungskosten rechnen – denn hier muss der Verbrennungsmotor zusätzlich gewartet werden.

Wann ist ein Plug-in-Hybrid sinnvoll für mich?

Ein Plug-in-Hybrid ist interessant für dich, wenn du mehr als ein Drittel deiner Wege elektrisch zurücklegen kannst und eine entsprechende Ladestelle zur Verfügung hast – bzw. in Reichweite. Denn ein Plug-in-Hybrid sollte regelmäßig Ladung bekommen. Günstig ist auch eine Schnellladefähigkeit, denn dann kannst du deinen Plug-in-Hybrid in einer halben Stunde fast voll laden – zum Beispiel beim Einkaufen.

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