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Fahren bei Glatteis & Schnee: das musst du beim Autofahren wissen

Schlittschuhlaufen, beim Eishockey zuschauen – Gleiten auf dem Eis kann Spaß machen. Mit dem Auto auf Glatteis und Schnee macht da weniger Spaß. Besonders nicht bei Blitzeis – also schnell überfrierender Nässe, während du unterwegs bist. Ein ultimatives Patentrezept für Fahren auf Glatteis oder Schnee, gibt es nicht. Sanftes Bremsen, Lenken mit Gefühl, mehr Abstand zum Vordermann helfen dir hier ebenso wie umsichtiges Fahren. Ist Glatteis und Schnee auf der Straße zu heftig: Mache lieber eine Pause – und warte auf den Streudienst. Weitere Tipps zum Thema Glatteis, Schnee und Auto liest du in diesem Beitrag.

Bei Glatteis gilt: Fahre um 70 % langsamer als sonst, um deine Sicherheit nicht zu gefährden. Aber der beste Tipp für Glatteis bleibt: wann immer du kannst, fahre bei Glatteis oder starkem Schnee gar nicht erst mit dem Auto los.

Unterschied Auto fahren bei Glatteis, Auto fahren bei Schnee

Der tückische Unterschied zwischen Fahren bei Glatteis oder bei Schnee ist: Glatteis ist weniger gut sichtbar. Besonders Blitzeis überrascht – und die Unfallgefahr steigt enorm. Ein Blick auf dein Außenthermometer oder auf die Wetter-App, bevor du überhaupt losfährst, schützt hier kurzfristig vor bösen Überraschungen. Aber bist du schon mittendrin im Glatteis oder Schnee: beherzige unsere Tipps, was du bei Glatteis und Schnee auf der Straße tun kannst.

Bei Glatteis: Geschwindigkeit anpassen

Eigentlich selbstverständlich, aber der Erwähnung wert: Fahre bei Blitzeis, Glatteis oder Schnee langsamer. Das ist einfach Physik: Bei Glatteis und Schnee wird dein Bremsweg länger, die Bodenhaftung deiner Reifen nimmt ab und Lenken ist ebenfalls anders als sonst.

Fahren bei Glatteis und Schnee ist anstrengend. Bei extremen Glatteis oder Schnee in XXL: Lege lieber eine Pause ein – und warte auf den Räumungsdienst. Fahre lieber auf Hauptstraßen – und senke auf jeden Fall drastisch dein Tempo.

Scheiben vom Auto frei machen: bessere Sicht bei Glatteis und Schnee

Das berühmte Guckloch reicht nicht aus. Du benötigst fürs Fahren eine ungehinderte Rundumsicht. Auch bei Schnee und vereisten Scheiben. Vernachlässigst du das, kann man dir ein Bußgeld und bei einem Unfall eine Teilschuld aufbrummen. Generell steigt mit schlechter Sicht aber auch dein Unfallrisiko. Also: Scheiben lieber frei machen.

Gibt es Niederschlag wie Schnee oder Hagel hilft dir das auf jeden Fall. Auch gefallenen Schnee vom Dach deines Autos solltest du entfernen. Beim Bremsen rutscht der Schnee sonst herunter auf deine Windschutzscheibe – oder schränkt die Sicht deines Nachfolgers ein.

Bequemer unterwegs: bei Schnee und Glatteis lieber Hauptstraßen wählen

Ist auf der Nebenstraße zu anderen Jahreszeiten weniger Verkehr und schnelleres Fortkommen, sieht es im Winter bei Glatteis, Schnee & Co anders aus. Denn Hauptstraßen gelten als viel befahren – der Räumdienst kommt eher vorbei. Und die zahlreichen Autos, Lastkraftwagen und Busse, die bereits früh am Morgen vor dir dran sind, bilden eine leichter befahrbare Spur. Oder lösen Glatteis und Schneedecke sogar auf.

Bei Glatteis vorsichtig bremsen: so bremst du mit dem Auto richtig

Neuere Autos verfügen über ein ABS-System: Trittst du bei Glatteis dein Bremspedal also voll durch, sorgt die Technik für das beste Bremsergebnis. Vermutlich wird es ein Ratter-Geräusch geben – es bedeutet: dein ABS-System arbeitet korrekt: also nicht irritieren lassen. Wenn du lenken musst, dann bitte mit Gefühl, denn wenn die Räder völlig zum Querstand kommen, kann das ABS nicht mehr sinnvoll arbeiten. Konzentriere dich also lieber voll aufs Bremsen.

Hat dein Auto kein ABS-System, tue folgendes: Kupple aus und trete auf die Bremse, löse die Bremse und trete erneut auf die Bremse. So erhältst du auch ohne ABS einige Chancen zum Lenken, wenn nötig.

Schleudern bei Glatteis: so reagierst du richtig

Auf Glatteis wegrutschen ist unangenehm – und erfordert einen kühlen Kopf. Und zwar: Lenke in die gleiche Richtung wie der hintere Teil des Autos ausgebrochen ist – also dein Heck.

Leicht zu merken: Geht das Heck nach links, drehst du das Lenkrad nach links. Geht das Heck nach rechts, drehe das Lenkrad nach rechts. Behalte dabei beide Hände am Lenkrad. Sich das genau jetzt einmal für 3 Sekunden als Vorstellung in deinem Kopf zu vergegenwärtigen hilft – so hast du die richtige Verhaltensweise für den Notfall bei Glatteis besser abrufbar.

Es kommt trotz Vorsichtsmaßnahmen doch zur Kollisionen?

In diesem Fall kann es schnell zu Streitigkeiten über die Schuldfrage kommen. Ein Verkehrsrechtschutz hilft dir dann weiter. Und bei selbstverschuldeten Schäden am eigenen Auto die FRIDAY Vollkasko.

Thema Winterreifen: bei Schnee und Glatteis gilt situative Winterreifen-Pflicht

Bei winterlichen Straßenverhältnissen – Glatteis, Schnee oder Eis – darfst du nicht ohne Winterreifen oder wenigstens Allwetterreifen fahren. Lies hier mehr über den Unterschied Allwetterreifen vs Winterreifen.

Ab dem Jahr 2018 tragen alle neuen Winterreifen das Alpine-Piktogramm am Reifenrand – es ersetzt das frühere M+S. Achte darauf, dass die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm für den Gesetzgeber und mehr als 4 mm empfohlene Mindestprofiltiefe nicht unterschritten werden – denn dein Bremsweg verlängert sich bei Schnee und Glatteis enorm. Alle 4 bis 6 Jahre gehören Winterreifen auch bei wenig Laufleistung besser erneuert – denn die spezielle Gummimischung verhärtet leider.

Mehr aktuelle Infos zu Winterreifen liest du unter: Winterreifen: Wissenswertes zu Reifen mit M+S oder Alpine-Symbol

Extra-Tipp: mit dem Auto hinterm Räumfahrzeug bleiben

Vor dir tuckert das Räumfahrzeug – und macht für dich die Straße frei. Auch wenn das dauert – das Räumfahrzeug zu überholen birgt nicht nur das Risiko eines schwierigen Überholmanövers. Denn anschließend fährst du auch auf unaufgeräumter Straße – inklusive Glatteis und Schnee. Ob du schneller vorankommst, ist fraglich. Ein höheres Unfallrisiko hast du dabei auf jeden Fall. Bleib also lieber direkt hinter dem Räumfahrzeug.

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